TeilnehmerInnen für kurze Online-Studie zum Thema Zwangsstörung gesucht!

Ich mache hiermit auf die Onlinestudie meiner Kollegin aus der Christoph-Dornier-Stiftung Münster aufmerksam, die sich mit spezifischen Überzeugungen über das Denken bei Menschen mit Zwangsstörungen beschäftigt. Wenn Sie sich in irgendeiner Form mit dem Thema „Zwangsstörung“ identifizieren können, wäre es daher großartig, wenn Sie teilnehmen würden. Es gibt sogar etwas zu gewinnen!

Im Rahmen eines Promotionsprojekts untersucht die Westfälische Wilhelms-Universität Münster in Kooperation mit der Christoph-Dornier-Stiftung den Zusammenhang zwischen bestimmten Überzeugungen über Gedanken und der Zwangsstörung. Ziel dieser Studie ist es, die zugrundeliegenden Mechanismen der Zwangsstörung besser zu verstehen und dadurch Behandlungsangebote weiterentwickeln zu können.

Die Befragung erfolgt freiwillig und anonym und dauert circa 30 Minuten. Teilnehmer der Studie können an der Verlosung von drei Amazon-Gutscheinen im Wert von je 50€ teilnehmen.

Sollten Sie Interesse an der Studienteilnahme haben, klicken Sie bitte folgenden Link an:

https://ww3.unipark.de/uc/UeberzeugungenZwangsstoerung/

Mehr zum Thema „Metakognitionen bei der Zwangsstörung“ finden Sie außerdem hier. Wie Sie hier nachlesen können, suchen meine Kollegin und ich zudem im gesamten Jahr 2017 TeilnehmerInnen mit einer Zwangsstörung für unsere neu angelaufene Therapiestudie.

Flug 4U9525: Hypothesen im Hinblick auf das scheinbar Unerklärliche

Aus gegebenem Anlass zum Jahrestag des schrecklichen Flugzeugunglücks heute nochmals mein vor einem Jahr verfasster Artikel. Das Thema liegt mir insbesondere deshalb am Herzen, weil in den in den diesen Tagen wieder gehäuft ausgestrahlten Fernsehbeiträgen als Grund für das verantwortungslose Handeln des Copiloten immer wieder die Depression angeführt wird – diese allein aber wohl kaum eine hinreichende Erklärung für den erweiterten Suizid darstellt, wie ich bereits vor einem Jahr in diesem Artikel beschrieben habe.

psycholography

Auch wenn es ein ebenso trauriger wie tragischer Anlass ist, habe ich mich entschieden, den Absturz von Flug 4U9525 zum Anlass für einen neuen Blogartikel zu nehmen, nachdem über ein halbes Jahr berufsbedingte Funkstille herrschte. Dazu bewogen haben mich letztendlich die mehr als fragwürdigen Umstände, die gemäß der gestern veröffentlichten Ermittlungen zu dem Unglück geführt haben, und die damit verbundene Fassungslosigkeit bezüglich des Verhaltens des Copiloten.

Wie wir nun wissen, hat sehr wahrscheinlich der Copilot den Absturz der Maschine bewusst und vermutlich auch absichtlich herbeigeführt. Mit anderen Worten: Im Raum steht derzeit der begründete Verdacht, dass der Copilot sich selbst suizidiert und damit rund 150 unbeteiligte Menschen mit in den Tod gerissen hat. Dies ist für alle Beteiligten – und dabei beziehe ich mich neben den Angehörigen der Passagiere und Crewmitglieder auch auf die Familie des Copiloten – ein nur schwer nachzuvollziehender und noch schwerer zu akzeptierender Umstand, erzeugt er…

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